Pressestimmen


KURIER
Dem Wiener Georg Elterlein ist ein intensiver Entwicklungsroman gelungen... Schreiben soll er! Hier wächst Großes!

WIENER ZEITUNG
...Georg Elterlein erzählt die Geschichte sehr einfühlsam und gibt tiefgründige Einblicke in die Dynamiken einer "Suchtfamilie" ...

DIE PRESSE
"Ich das Eisen, er der Hammer" ...die komplizierten Personenkonstellationen zeichnet Elterlein psychologisch gekonnt nach...

WIENERIN
Andreas verlässt wie Paulo Coelhos Veronika die Psychiatrie, weil er versuchen will zu sterben. Und entdeckt dabei das Leben. In diesem Buch geht das Ganze aber ohne Esoterik. Stattdessen enthüllt der Autor feinfühlig Familienstrukturen.

GESUNDHEIT

Was sich auf den ersten Seiten als Leidensweg eines Bulimiekranken ankündigt, entpuppt sich schon bald als spannender Lebensweg - und Annäherung an die Liebe. Georg Elterlein erzählt über die Verletzlichkeit von Menschen, von Brüchen in Biographien und Träumen - ohne Pathos, in knapper, aber einfühlsamer Sprache. Gelungenes Debut eines österreichischen Autors.

Der Hungerkünstler

Ein schöner Tag zum Sterben...

Am Tag seiner Volljährigkeit verlässt Andreas die psychiatrische Anstalt mit dem Ziel, auf einer ägäischen Insel zu verhungern. Nur durch radikale Verweigerung scheint es ihm möglich, sich von der Rolle als Tennisprofi, die ihm der Vater aufgezwungen hat, lösen zu können. Als Andreas erfährt, dass seine Großmutter gestorben ist, schiebt er seinen Plan auf, um sich bis zu ihrem Begräbnis um den Großvater zu kümmern. Zu dem sturen, warmherzigen Eigenbrötler ist sein Verhältnis ebenso innig wie schwierig.

Immer wieder will Andreas abreisen, um sein Vorhaben zu verwirklichen, immer wieder halten ihn Ereignisse davon ab: der Konflikt zwischen Vater und Großvater, die unterschiedliche Zukunftspläne haben, die Begegnung mit einer Studentin, der er sich spröde annähert, und schließlich der Schlaganfall des Großvaters.

Auf den Spuren der geheimnisvollen Vergangenheit des Großvaters gerät Andreas in die Nähe jenes Ortes, den er für seinen Freitod vorgesehen hatte... "Der Hungerkünstler", picus 2009

Nominiert für den Rauriser Literaturpreis 2010